Schauspielhaus

Die Räuber

Schauspiel - Friedrich Schiller

Inszenierung: Simon Solberg
Premiere: 31.01.2020

Am Anfang steht ein Familienkonflikt: Franz Moor ist durch Schicksal und Natur benachteiligt. Die Liebe und das Erbe des Vaters gehören seinem Bruder Karl, dem Erstgeborenen, dem alles zuzufallen scheint im Leben. Damit will Franz sich nicht abfinden. Er fingiert einen Brief, der Karl vor den Augen des Vaters verleumdet. Karl trifft der Vaterfluch. Daraufhin beginnt Karl einen maßlosen Rachefeldzug gegen alles Verkommene, Alte und Falsche. Er schart eine Gruppe von Außenseitern um sich, die nichts mehr zu verlieren haben und gegen Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen. Sie schwören sich Treue und sind als Gemeinschaft stark. Ihr Vorgehen ist anarchisch und brutal. Auch Unschuldige werden zu Opfern. Karl kommen schließlich Zweifel; seine Sehnsucht nach Heimat und Liebe treibt ihn zurück nach Hause. Dort hat sich Franz mittlerweile zum Despoten aufgeschwungen. Als die Familie am Ende wieder zusammenkommt, liegt eine Welt in Trümmern. Zwischen den beiden Brüdern steht außerdem Amalia, von Karl verlassen, von Franz bedrängt und selber nach Emanzipation ringend.
Friedrich Schiller (*1759 in Marbach am Neckar; †1805 in Weimar) wurde durch die Uraufführung der „Räuber“ im Jahr 1782 in Mannheim „über Nacht” berühmt. Sein geniales Erstlingswerk wurde ein Klassiker des „Sturm-und-Drang”. Der Halbherzigkeit und Dekadenz einer ermüdeten Gesellschaft stellte Schiller den Willen zur Veränderung gegenüber.
Simon Solberg (*1979 in Bonn) wird in seiner Inszenierung das Haus Moor mit seinen zwei ungleichen Brüdern in die heutige Gesellschaft übertragen und untersuchen, zu welchen Konsequenzen es führen kann, wenn sich Menschen als hilflose Spielbälle einer Gruppe von Machthabern empfinden.
Solberg ist seit der Spielzeit 2018/2019 Hausregisseur am Theater Bonn. Er studierte an der Essener Folkwang-Hochschule Schauspiel, bevor er u. a. in Frankfurt, Mannheim, Dresden, Basel, Berlin und Köln inszenierte. Am Theater Bonn führte er seit dem Jahr 2017 bereits Regie bei „Woyzeck“, „BND – Big Data is watching you“, „Die Physiker“, „Linie 16“ und „Oh wie schön ist Panama Malta“.

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