Opernhaus Bonn

6. Sonate / Herman Schmerman/Ulenspiegeltänze

Tanz - Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg

Choreografien: Martin Schläpfer und William Forsythe
Musik: Sergej Prokofjew (Klaviersonate Nr. 6 A-Dur op. 82) / Thom Willems / Sergej Prokofjew (Sinfonie Nr. 7 cis-Moll op. 131)
Aufführungstermin: 27.05.2020, 19.30 Uhr

Zur Spielzeit 2009/2010 übernahm der Schweizer Tänzer und Choreograf Martin Schläpfer (*1959 in Altstätten) das Ballett am Rhein Düsseldorf/Duisburg. Das Ensemble ist für sein hohes tänzerisches Niveau und den stilistisch breit gefächerten Spielplan bekannt.
Im Juli 2013 präsentierte die Compagnie in der Oper Bonn bereits Martin Schläpfers Choreografie „Ein deutsches Requiem“.
Im Jahr 2020 wird Schläpfer Düsseldorf verlassen und die Leitung des Wiener Staatsballetts übernehmen. Bei seinem „Abschiedsbesuch“ mit der Düsseldorfer Compagnie in Bonn stehen Schläpfers Werke „Ulenspiegeltänze“ und „6. Sonate“ zu Musik von Sergej Prokofjew sowie William Forsythes „Herman Schmerman“ auf dem Programm.
Die „Ulenspiegeltänze“ (Uraufführung im Februar 2019) choreografierte Martin Schläpfer zu Sergej Prokofjews 7. Sinfonie. Sie sind der legendären Schalk-Figur Till Eulenspiegel gewidmet, von der erstmals in einer Schwanksammlung aus dem Jahr 1510 berichtet wurde. Schläpfer war fasziniert von dem „Schalk, der hinschaut und spottet, (...) der all die Farcen und Fakes in unserer Welt erkennt.“
Die „6. Sonate“, die im Mai 2020 uraufgeführt werden wird, ist Schläpfers letzte Produktion für das Ballett am Rhein, mit der er ein neues Ballett-Werk entstehen lassen möchte, das – so Schläpfer – „eine Brücke nach Wien schlägt, wo ich – wie in Düsseldorf und Duisburg – am gleichen weiterbauen werde: der so großartigen Ballettkunst.“
„Herman Schmerman“ ist ein humorvolles Werk, bestehend aus einem Pas de Cinq und einem Pas de deux, bei dem die Tänzer in Kostümen von Gianni Versace aufeinandertreffen.
Der Tänzer und Choreograf William Forsythe (*1949 in New York City), ehemaliger Leiter des Ballett Frankfurt (1984–2004) und der Forsythe Compagnie (2005–2015), schrieb die Choreografie im Jahr 1992 für das New York City Ballet zu einer elektronischen Klanglandschaft des niederländischen Komponisten Thom Willems (*1955 in Arnhem), der seit dem Jahr 1984 mit Forsythe zusammenarbeitet. Den Titel entnahm er einem Wortspiel aus dem Film „Tote tragen keine Karos“ – maß ihm jedoch keine weitere Bedeutung bei: „Das Ballett bedeutet auch nichts. Es ist ein Stück über das Tanzen, das viel Spaß machen wird“ (Forsythe).

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Die Termine

Mi.

27

Mai

Opernhaus Bonn | 27.05.2020 | 19.30 Uhr


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