Opernhaus Bonn

Ein Brief / Christus am Ölberg

Oper - Manfred Trojahn / Ludwig van Beethoven

Ein Brief (Uraufführung) von Manfred Trojahn, eine reflexive Szene, Text von Hugo von Hofmannsthal
Christus am Ölberge von Ludwig van Beethoven, Oratorium op. 85
mit Übertiteln
Inszenierung und Bühne: Reinhild Hoffmann
Premiere (Uraufführung): 8.02.2020

Am 5.04.1803 wurde am Theater an der Wien Beethovens Oratorium „Christus am Ölberge“, op. 85, uraufgeführt. Es ist eines der ersten Werke, die Ludwig van Beethoven (*1770 in Bonn; †1827 in Wien) schrieb, nachdem er ertaubt war. Das Werk wurde als Oratorium aufgeführt, weil Beethoven am Hause festangestellter Komponist war, aber in der Karwoche keine Opern zur Aufführung kommen durften. Wie der als „Heiligenstädter Testament“ bezeichnete Brief Beethovens an seine Brüder aus dem Jahr 1802 belegt, zweifelte der Komponist aufgrund seiner Ertaubung an seiner künstlerischen Schaffenskraft und war von Todesgedanken geplagt.
Das Oratorium op. 85 wird u. a. deshalb gemeinsam mit der Uraufführung der Komposition „Ein Brief“ von Manfred Trojahn präsentiert, weil der Protagonist dieses Werkes ebenfalls von Selbstzweifeln geplagt ist. In diesem von Hugo von Hofmannsthal (*1874 in Wien; †1929 in Rodaun) im Jahr 1902 veröffentlichten Werk geht es um einen (fiktiven) Brief des jungen Dichters Lord Chandos an seinen Mentor Francis Bacon. Chandos schreibt über seine Zweifel, ob er noch imstande sei, an seine Erfolge vorheriger Veröffentlichungen anzuknüpfen.
Manfred Trojahn (*1949 in Cremlingen) ist einer der renommiertesten deutschen Komponisten der Gegenwart. Er präsentiert mit seiner neuen Komposition zu „Ein Brief“ einen Prolog zu einer szenischen Aufführung von „Christus am Ölberge“.
Die Choreografin und Regisseurin Reinhild Hoffmann (*1943 in Sorau) übernimmt die Regie, die Choreografie und das Bühnenbild für diesen zweiteiligen Abend. Hoffmann ist bekannt für ihre innovative Sicht auf Stoffe und ihre unverwechselbare szenische Sprache. Sie absolvierte eine Tanzausbildung an der Folkwang Hochschule Essen, gefolgt von Stipendien, die sie ­ u. a. nach New York führten. Im Jahr 1978 gründete sie am Bremer Theater ihre eigene Compagnie. Eine weitere langjährige berufliche Station als Leiterin der Tanzsparte war für Reinhild Hoffmann das Schauspielhaus Bochum (1986-1995). Seit dem Jahr 1995 ist sie als freie Choreografin und Opernregisseurin tätig. Zu Reinhild Hoffmanns erfolgreichsten Arbeiten gehört die Choreografie „Callas“ aus dem Jahr 1984, die in der Spielzeit 2018/2019 auch im Rahmen der Reihe „Highlights des Internationalen Tanzes“ vom Ballet Du Grand Théâtre De Genève in Bonn präsentiert wurde.

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Die Termine6 Termine

Sa.

08

Feb.

Opernhaus Bonn | 08.02.2020 | 19.30 Uhr


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Fr.

14

Feb.

Opernhaus Bonn | 14.02.2020 | 19.30 Uhr


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Do.

12

März

Opernhaus Bonn | 12.03.2020 | 19.30 Uhr


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28

März

Opernhaus Bonn | 28.03.2020 | 19.30 Uhr


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05

Apr.

Opernhaus Bonn | 05.04.2020 | 18.00 Uhr


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Sa.

11

Apr.

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Letzte Aktualisierung: 19.11.2019 09:01 Uhr     © 2019 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn