Theatergemeinde BONN

Briefe einer Freundschaft

Briefwechsel zwischen I. Bachmann & H. W. Henze
Lesung - Christiane Lemm / Kalle Kubik

Es lesen: Christiane Lemm und Kalle Kubik

Im Herbst 1952 begegnen sich Hans Werner Henze und Ingeborg Bachmann zum ersten Mal. Beide sind 26 Jahre alt, ihre Geburtstage liegen nur eine Woche auseinander. Der aufstrebende Komponist erkennt rasch eine Seelenverwandtschaft mit der jungen Lyrikerin, die mit Worten sagen kann, was er mit seiner Musik ausdrücken will. Ein Briefwechsel entsteht, der mit Unterbrechungen über zwei Jahrzehnte anhalten wird, bis zu Bachmanns Feuertod 1973. Geprägt sind die Briefe von Pathos, Überschwang und bald auch von Verzweiflung. Alle Freude und Trauer sind unmittelbar spürbar in den Briefen, die von der Scham über ihre Herkunft aus Nazifamilien sprechen, von der Flucht in den Süden, vom Leben in Italien, von der Kunst und von der schwierigen Beziehung zwischen der eigenen Arbeit und der Liebe. Er vertonte ihre Gedichte, sie verfasste Libretti für seine Opern. Der homosexuelle Henze wirbt intensiv um die Freundschaft der Dichterin, der er am Ende doch nicht helfen kann.

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Letzte Aktualisierung: 17.07.2019 21:01 Uhr     © 2019 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn