Opernhaus Bonn

Ogami / Verklärte Nacht u. a.

Tanz - Ballettcompagnie Oldenburg u. a.

Choreografie: Guillaume Hulot, Antoine Jully, Merce Cunningham (Einstudierung Robert Swinston)
Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann
Musik: Pjotr I. Tschaikowsky (Rokoko-Variationen, op. 33),
Aphex Twin (Beetles), Arnold Schönberg (Verklärte Nacht, op. 4),
John Cage (Stories from ‘Indeterminacy’)
Aufführungstermine: 13.04.2022, 19.30 Uhr

Die Ballettcompagnie Oldenburg ist eine noch „junge“, professionelle Compagnie. Christian Firmbach (*1967 in Kassel) gründete sie im Jahr 2014, als er die Intendanz des Oldenburgischen Staatstheaters übernahm. Zuvor war er sechs Jahre lang als Künstlerischer Betriebsdirektor und Stellvertreter des Generalmusikdirektors am Theater Bonn tätig gewesen. Der ehemalige Tänzer Antoine Jully (*1978 in Paris, ehemaliges Ensemblemitglied des Ballet de l'Opéra National de Paris und des Royal Ballets London u. a.) leitet als Ballettdirektor und Chefchoreograf die Compagnie, die sich durch hochentwickelte tänzerische Technik auszeichnet und modernes, neoklassisches Ballett bietet. Ein weiteres Markenzeichen ist die hohe Musikalität des Ensembles, das vom hauseigenen Orchester begleitet wird.
In Bonn stellt sich die Ballettcompagnie Oldenburg mit einem dreiteiligen Programm vor, dessen Premiere für den 19.02.2022 in Oldenburg geplant ist.
- „Ogami“: Die als Auftragswerk für das Oldenburger Staatstheater erarbeitete Choreografie von Guillaume Hulot hat den sowohl in der Biologie als auch in der Psychologie bekannten Begriff „Imago“, der jedoch in den beiden Disziplinen eine voneinander abweichende Bedeutung hat (zum einen das aus Jugendstadien hervorgegangene erwachsene Insekt; zum anderen die erste Vorstellung, die man von einer Person bei der ersten Begegnung mit ihr entwickelt) zum Thema. Hulot präsentiert seine Choreografie zu den Rokoko-Variationen‘, op. 33 von Pjotr I. Tschaikowsky (*1840 in Wotkinsk; †1893 in Sankt Petersburg) und zur Komposition „Beetles“ des irisch-britischen Musikers Aphex Twin (*1971 in Limerick). Der Korse Hulot studierte Tanz an der École de danse de l‘Opéra und am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris und war als Tänzer u. a. an der Opéra de Nice, am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Mainz engagiert bevor er ins Choreografiefach wechselte.
- „Verklärte Nacht“: Arnold Schönberg (*1874 in Wien; †1951 in Los Angeles) komponierte im Jahr 1899 zu dem Gedicht „Verklärte Nacht“ von Richard Demel (*1863 in Hermsdorf; †1920 in Blankenese) ein Streichsextett, das er im Jahr 1943 zu einer Orchesterfassung ausarbeitete. Antoine Jully (*1978 in Paris) schuf eine Choreografie zu diesem Werk, das von einem nächtlichen Spaziergang eines Paars erzählt, bei dem die Frau ihrem Liebhaber gesteht, dass sie ein Kind von einem anderen Mann erwartet.
- „How To Pass, Kick, Fall And Run“: Der US-amerikanische Tänzer und Choreograf Merce Cunningham (*1919 in Centralia; †2009 in New York City) gehört zu den revolutionär prägenden Entwicklern des zeitgenössischen Tanzes. Seine im Jahr 1965 in Chicago uraufgeführte Choreografie „How To Pass, Kick, Fall And Run” ist inzwischen ein „Klassiker“. Die Tänzer/-innen agieren zu der von Mitgliedern des Oldenburger Schauspielensembles gesprochenen Partitur von John Cage (*1912 in Los Angeles; †1992 in New York City).

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Die Termine

Mi

13

Apr

Opernhaus Bonn | 13.04.2022 | 19.30 Uhr


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