Schauspielhaus

Minna von Barnhelm

Schauspiel - Gotthold Ephraim Lessing

Inszenierung: Charlotte Sprenger
Premiere: 12.09.2019

In einem Berliner Wirtshaus, um 1764, nach Ende des siebenjährigen Krieges zwischen Preußen, Österreich und Sachsen: Der ehemalige preußische Major Tellheim, verarmt und verleumdet, logiert hier und soll zugunsten eines anreisenden Edelfräuleins sein Zimmer gegen ein einfacheres tauschen. Dies geht ihm gegen die Ehre, sodass er beschließt, abzureisen. Seinen Verlobungsring macht er an der Rezeption zu Geld. Das Edelfräulein Minna von Barnhelm hingegen ist auf der Suche nach ihrem Verlobten, von dem sie seit Kriegsende nicht mehr gehört hat. Als Minna von der Anwesenheit des Majors erfährt und den Ring entdeckt, stellt sie den Major zur Rede, denn sie selbst ist die Verlobte. Der inzwischen mittellose Tellheim glaubt, ihrer nicht mehr wert zu sein. Minna will ihn jedoch zurückgewinnen und behauptet, wegen ihrer Verlobung von ihrem Onkel enterbt worden zu sein. So fühlt sich Tellheim wieder zur Einhaltung seines Versprechens verpflichtet. Und schließlich wendet sich das Geschehen zum Guten: Tellheim wird rehabilitiert, Minnas Onkel trifft ein, und der Heirat steht nichts mehr im Wege.
Das im Jahr 1767 uraufgeführte Werk des Publizisten, Kritikers, Übersetzers, Dramatikers und Dramaturgen Gotthold Ephraim Lessing (*1729 in Kamenz; †1781 in Braunschweig) – welcher als Begründer des Bürgerlichen Trauer¬spiels gilt – ist dank seiner guten Dialoge, straffen Handlung und poetischen Liebesgeschichte eines der meistaufgeführten Stücke in der Deutschland. Lessing hat mit Minna von Barnhelm eine selbstbewusste Frauenfigur geschaffen, die sich mit Einfallsreichtum, List und Humor den starren, traditionsgeprägten Mustern männlicher Vernunft stellt.
Charlotte Sprenger (*1990 in Hamburg) inszeniert zum ersten Mal am Theater Bonn. Sie studierte Angewandte Kulturwissenschaften und war von 2013–2016 Regieassistentin am Schauspiel Köln Bisher inszenierte sie u. a. am Landestheater Linz, Theater der Keller in Köln, Staatstheater Karlsruhe und Thalia Theater Hamburg. Mit ihrer Inszenierung von „Alles, was ich nicht erinnere“ wurde sie im Jahr 2018 zum Festival Radikal Jung eingeladen.

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Letzte Aktualisierung: 19.08.2019 21:01 Uhr     © 2019 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn