Kölner Philharmonie

Gürzenich-Orchester Köln

Gürzenich-Orchester Köln | Philharmonie
Foto: Holger Talinski
Gürzenich-Orchester Köln | Philharmonie
Foto: Holger Talinski

Anklang
Konzert - Liszt, Berg, Strauss

Robert Trevino, Dirigent
Alena Baeva, Violine


Franz Liszt
»Festklänge«
Sinfonische Dichtung. Deutsche Erstaufführung der 2. Fassung, rekonstruiert von Leslie Howard (1853/60)

Alban Berg
Violinkonzert »Dem Andenken eines Engels« (1935)

Richard Strauss
Sinfonia domestica (1902/03)


Von Richard Strauss heißt es, er habe auch das Telefonbuch von Garmisch-Partenkirchen komponieren können. In der Sinfonia domestica schuf er schon einmal ein musikalisches Bild seiner häuslichen Verhältnisse, inklusive Ehezank und schöner Versöhnung: ein anderes Heldenleben. »Dem Andenken eines Engels« widmete Alban Berg sein opus ultimum, das Violinkonzert, das der Erschütterung über den frühen Tod der Manon Gropius die Form eines vollendeten Requiems gab, das der Komponist selbst nicht mehr hat hören können. Nur vor dem inneren Ohr hörte Franz Liszt die Festklänge, die er seiner Lebensgefährtin, der Prinzessin Carolyne zu Sayn-Wittgenstein komponierte: Ihre Herkunft zu würdigen, fügte er seiner Sinfonischen Dichtung später weitere Passagen im schmissigen »alla polacca«-Rhythmus hinzu, die jedoch zu Lebzeiten nie herausgegeben wurden. Robert Trevino dirigiert im Rahmen seines Gürzenich-Debüts die Uraufführung dieser neu herausgegebenen Fassung. Ebenfalls erstmals zu Gast ist die bezaubernde russische Geigerin Alena Baeva.

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Letzte Aktualisierung: 18.11.2019 21:01 Uhr     © 2019 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn