Werkstattbühne

Warten auf Godot

Warten auf Godot
Foto: Thilo Beu
Warten auf Godot
Foto: Thilo Beu

Schauspiel - Samuel Beckett

Inszenierung: Luise Voigt
Wiederaufnahme: 5.10.2019 (Premiere: 31.01.2019)

Wladimir und Estragon, ein traurig-komisches Paar, stehen seit einer Ewigkeit neben einem Baum an einer Landstraße und warten auf einen Mann Namens Godot. Von ihm versprechen sie sich Rettung aus der Not. Aber wer dieser Godot eigentlich ist, wann er kommt, und ob er überhaupt kommt, das steht in den Sternen. Immer wieder werden sie von einem Boten auf morgen vertröstet. Die beiden geben jedoch die Hoffnung nicht auf und versuchen, aus ihrer trostlosen Situation das Beste zu machen. Sie vertreiben sich die Zeit mit alltäglichen Vorgängen, selbst ausgedachten Spielen und zwischen Hoffnung und Verzweiflung hin- und herpendelnden Unterhaltungen.
Das Warten auf Godot repräsentiert die Orientierungsprobleme, das rast- und ratlose Weitermachen vor dem Hintergrund beängstigender Lebenssituation. Godot repräsentiert den Sinn des Lebens.
In Irland aufgewachsen, war Samuel Beckett (*1906 in Dublin; †1989 in Paris) zunächst in Frankreich als Lehrer tätig gewesen. Weitere berufliche Stationen mit Umzügen zwischen beiden Staaten folgten. Als Freund und Sekretär von James Joyce übersetzte er dessen Werke ins Französische. Seine ersten eigenen Werke verfasste Beckett auf Englisch, spätere auf Französisch. Die Uraufführung von „Warten auf Godot“ im Jahr 1953 in Paris machte Samuel Beckett zu einem der bedeutendsten Dramatiker des 20. Jahrhunderts und begründete das Zeitalter des absurden Theaters. Becketts Werke weichen von der „Norm“ ab, haben dunkle, geheimnisvolle Elemente, gleichzeitig aber auch skurril-nachdenklich Optimistisches, das es zu entdecken gilt. Im Jahr 1969 wurde Beckett mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Luise Voigt (*1985 in Nordhausen) ist Regisseurin, Autorin und Medienkünstlerin. Sie studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und arbeitet sowohl im Theaterbereich als auch für den Rundfunk, im Kontext der Bildenden Kunst sowie der neuen Musik. Ihre Produktion „Krieg der Welten" am Theater Oldenburg wurde zum Heidelberger Stückemarkt 2016 eingeladen. Am Theater Bonn inszenierte sie in der Spielzeit 2016/2017 „Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten“.

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