Schauspielhaus

House of Horror

House of Horror - Theater.Frauen.Macht.
Foto: Thilo Beu
House of Horror - Theater.Frauen.Macht.
Foto: Thilo Beu

Theater.Frauen.Macht
Schauspiel - Volker Lösch

ein Rechercheprojekt von Christine Lang und Volker Lösch
Inszenierung: Volker Lösch
Wiederaufnahme: NN (Premiere (Uraufführung): 24.05.2019)

Im klassischen Theaterrepertoire werden viele Frauen von Männern schlecht behandelt und nehmen ein tragisches Ende. In der Realität der Gegenwart gibt es ebenfalls viele Geschehnisse, bei denen Frauen Opfer von Männern werden. Bezeichnet werden diese Taten, als wären sie aus dem Theater: als „Familientragödie“ oder „Eifersuchtsdrama“. Christine Lang und Volker Lösch haben für ihr Rechercheprojekt „House of Horror – Theater.Frauen.Macht“ Fiktion und Realität am Beispiel des Theaters untersucht; und sie stellten fest, dass das Theater nach wie vor von patriarchalen Machtstrukturen geprägt ist. In der Aufführung kommen Schauspieler*innen und Bonner Bürger*innen mit ihren Geschichten und Erfahrungen zu Wort, die hinterfragen, was das Leid der Frauen in der Literaturgeschichte mit uns heute zu tun hat und wie wir die Fiktion verändern müssen, um in der Realität etwas zu bewegen. Eine Videopräsentation als Teil der Produktion gibt Einblicke in die Keller des Theaters, wo alte Frauenrollen als Klagegeister die toten Winkel des Theaters bevölkern. In dieser etwas gruseligen Einspielung finden sie Gehör!
Die Autorin, Dramaturgin, Kulturwissenschaftlerin und Filmemacherin Christine Lang lehrt an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig und an der UDK Berlin. Mit Volker Lösch arbeitete sie bereits im Jahr 2014 für die Inszenierung „Die Ratten“ am Düsseldorfer Schauspielhaus zusammen sowie im Jahr 2018 für die Inszenierung „Der Prinz und der Bettelknabe – Und das Kapital“ am Schauspiel Essen.
Volker Lösch (*1963 in Worms) trat, bevor er im Jahr 1995 in Zürich ins Regiefach wechselte, als Schauspieler am Nationaltheater Weimar, Deutschen Theater Göttingen und am Theater am Neumarkt Zürich auf. Von 2005–2013 war er Hausregisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Staatstheater Stuttgart. Inzwischen gehört Lösch zu den profiliertesten Regisseuren des Gegenwartstheaters und wurde im Jahr 2013 mit dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen ausgezeichnet. In vielen seiner Inszenierungen integriert Lösch Vertreter*innen unterschiedlicher sozialer Gruppen als Sprechchor in die Arbeit mit dem jeweiligen professionellen Schauspielensemble. Neben seiner Arbeit am Theater unterrichtet Lösch an Theaterhochschulen im In- und Ausland. Am Theater Bonn inszenierte er bereits „Waffenschweine“ (Spielzeit 2013/2014), „Nathan“ (Spielzeit 2014/2015) und „Bonnopoly“ (Spielzeit 2017/2018).

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Letzte Aktualisierung: 20.08.2019 09:01 Uhr     © 2019 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn