Schauspielhaus

Frau Müller muss weg

Schauspiel - Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Inszenierung: Jens Groß
Premiere: 29.03.2019

Ein Elternabend der Klasse 4b entwickelt sich zu einer Katastrophe: Fünf hysterische, auf Krawall gebürstete Elternvertreter versuchen, die Klassenlehrerin Sabine Müller loszuwerden, weil sie den Kindern ihrer Ansicht nach den Weg aufs rettende Gymnasium verbaut. Außerdem sei die Gesamtatmosphäre in der Klasse eine Katastrophe und Frau Müller habe den Kindern gegenüber jegliche Objektivität verloren. Doch Frau Müller gibt an diesem Abend nicht klein bei, sondern schöpft aus dem Erfahrungsfundus ihrer 19-jährigen Tätigkeit als Lehrerin. Das Werk ist ein Stück Realität, das entlarvend und humorvoll unsere von Förderwahn und Wohlstandsverwahrlosung geprägte Leistungsgesellschaft auf die Bühne bringt. Der Autor sagt über sein Stück: „Am Elternabend zeigt sich, wie solidarisch eine Gesellschaft wirklich ist und wie sie mit Erfolg und Niederlagen umgeht.“
Lutz Hübner (*1964 in Heilbronn) ist einer der meistgespielten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker. Sein Stück „Herz eines Boxers“ wurde im Jahr 1998 mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. Nach Stationen als Schauspieler und Regisseur am Rheinischen Landestheater Neuss und dem Theater der Landeshauptstadt Magdeburg ist Hübner seit 1996 freiberuflich als Autor und Regisseur tätig. In seinen Jugend- und Familienstücken zeichnet er mit großem Gespür für Komik lebensnahe Figuren, die den Abgründen des Alltäglichen ausgeliefert sind. Seine Co-Autorin seit dem Jahr 2001 ist die Schauspielerin Sarah Nemit, mit der Hübner seit dem Jahr 1994 verheiratet ist. Die Düsseldorferin war von 1989 bis 1993 am Landestheater Neuss engagiert und wurde in dieser Zeit als beste Nachwuchsdarstellerin des Theatertreffens NRW ausgezeichnet.
Die Uraufführung von „Frau Müller muss weg“ fand am 22.01.2010 am Staatsschauspiel Dresden statt. Die Verfilmung im Jahr 2015 unter der Regie von Sönke Wortmann war ein großer Erfolg und wurde vielfach ausgezeichnet.
Jens Groß (*1959 in München) war seit der Spielzeit 2015/2016 leitender Dramaturg am Theater Bonn und übernimmt ab der Spielzeit 2018/2019 die Position des Schauspieldirektors. Zuvor war er als Chefdramaturg am Schauspiel Frankfurt und Maxim Gorki Theater engagiert sowie bis zur Spielzeit 2014/2015 als Chefdramaturg und stellvertretender Intendant am Schauspiel Köln.
Nebenberuflich lehrte Groß Dramaturgie und Szenisches Schreiben an mehreren Hochschulen. In der Spielzeit 2016/2017 inszenierte Groß bereits „Kunst“ am Theater Bonn.

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Letzte Aktualisierung: 20.01.2019 20:01 Uhr     © 2019 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn