Opernhaus Bonn

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Foto: Thilo Beu
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Oper - Giuseppe Verdi

Oper in vier Akten (sieben Bildern) von Giuseppe Verdi auf ein Libretto von Alphonse Royer und Gustave Vaëz nach dem Libretto „I lombardi alla prima crociata“ von Temistocle Solera
Eine Koproduktion des Theater Bonn mit dem Theater ABAO Bilbao
Inszenierung: Francisco Negrín
in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Wiederaufnahme: 10.02.2019 (Premiere: 31.01.2016)

„Jérusalem“ ist eine kaum bekannte Oper des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi (*1813 in Le Roncole; †1901 in Mailand). Sie basiert auf einer Kreuzritter-Geschichte aus dem 11. Jahrhundert, die in Toulouse und Palästina zur Zeit des Ersten Kreuzzuges (1096–1099) spielt. Papst Urban II. hatte dazu aufgerufen, das Heilige Land von den Seldschuken zurückzuerobern. Raymond, Graf von Toulouse, leitet den Kreuzzug als Heerführer. Sein Gegenspieler ist Gaston von Béarn, der sich, nach einem Streit mit Raymond, dem Heerzug Gottfried von Bouillons nach Jerusalem anschloss. Einerseits ist er voller Hass auf Raymond, andererseits möchte er dessen Tochter Hélène zur Frau. Hélène liebt Gaston, aber kommt mit seinem Hass nicht zurecht. Eine Gefahr stellt Raymonds Bruder Roger dar, der Hélène ebenfalls für sich gewinnen möchte und deshalb plant, Gaston umzubringen ...
Verdi schuf „Jérusalem“ als Auftragswerk für die Pariser Oper. Hierzu arbeitete er seine im Jahr 1843 entstandene Oper „I Lombardi alla prima“ um, wofür die Librettisten Alphonse Royer und Gustave Vaëz verpflichtet wurden, Temistocle Soleras Originallibretto zu einer französischen Fassung zu verarbeiten. Nach der Uraufführung am 26.11.1847 in Paris wurde „Jérusalem“ 40 Jahre lang erfolgreich in Frankreich aufgeführt, aber kaum darüber hinaus. So geriet das Werk in Vergessenheit.
Dennoch stellt das Harems- und Kriegerdrama mit Happy-End in der Reihe der frühen Werke Verdis eine Ausnahmeposition dar, die die große künstlerische Vielseitigkeit des Komponisten verdeutlicht.
Francisco Negrín (*1963 in Mexico City) hat sich den Ruf erarbeitet, insbesondere Opern, die als schwierig zu inszenieren gelten, mit großem Erfolg auf die Bühne zu bringen. Am Theater Bonn inszenierte Negrín im Jahr 2014 „Thais“ von Jules Massenet.

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Letzte Aktualisierung: 20.01.2019 20:01 Uhr     © 2019 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn