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Unsere Zusatzangebote

Kultur ist vielfältig:
Mit unseren Zusatzangeboten bieten wir Ihnen viele Möglichkeiten, diese Vielfalt kennen zu lernen:
Sei es bei Ausstellungsbesuchen in Bonn oder anderen Städten (meistens mit Busfahrt), in Seminaren oder bei Kultur-Tagesfahrten und -Reisen.
Bei unseren Art & Eat-Veranstaltungen können Sie Kultur und Kulinarik miteinander verbinden.


Leichte Muse – aus dem vollen Leben gegriffen?

Seminar zum belächelten Genre des Musiktheaters

Veranstaltung 100169

Dienstag, 14.01.2020 bis Dienstag, 18.02.2020

Klaviermusik | Foto: pixabay / stevepb
Klaviermusik
Foto: pixabay / stevepb

Der Referent

Dr. Benedikt Holtbernd studierte Musikwissenschaft und Germa­nistik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte über „Die dramaturgischen Funktionen der Musik in den Schauspielen Goethes“. Gleichzeitig studierte er Gesang. Er war Dramaturg, Pressesprecher, Künstlerischer Betriebsdirektor und Operndirektor an verschiedenen Theatern von der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, über das Stadttheater Bern, die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach bis hin zur Sächsischen Staatsoper Dresden, Semperoper. In Bonn war er Künstlerischer Geschäftsführer des Deutschen Musikrates. Er ist als Musikmanager international tätig.

Zum Inhalt des Seminars

Was faszinierte das Publikum des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts an dem Genre der Operette? War es eine bewusste Abkehr von der ‚schweren‘ und anspruchsvollen Großen Oper, die gerade mit Wagner und Verdi überhaupt erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine neue Entwicklung in der Operngeschichte zeitigte?

Oft wird bei der Operette von der Sehnsucht nach einer heilen Welt gesprochen. Interessanterweise fand die Operette im beginnenden 20. Jahrhundert bisweilen einen gleichermaßen großen Anklang bei demselben Publikum, das auch leidenschaftlich die Opern Wagners besuchte. Hier muss man leider auch an den Nationalsozialismus erinnern, in dem Adolf Hitler sowohl Wagner für seine Ideologie meinte nutzbar machen zu können, als auch das „Land des Lächelns“ sich immer wieder angesehen hat. Lehár wurde despektierlich – und sicher nicht zurecht - auch als der Puccini für Arme bezeichnet.

Inwieweit ist die Operette nur ein deutsches Phänomen oder darf man das Musical als die Fortsetzung der Operette bezeichnen? Wohin geht der Weg der Operette im 21. Jahrhundert?

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Letzte Aktualisierung: 10.12.2019 21:01 Uhr     © 2019 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn