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Opern-Seminar: Janacek - Strauss

Seminar zur Zukunft der Oper im 20. Jahrhundert

Veranstaltung 97591

Dienstag, 22.01.2019 bis Dienstag, 26.02.2019

Der Referent

Dr. Benedikt Holtbernd studierte Musikwissenschaft und Germa­nistik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte über „Die dramaturgischen Funktionen der Musik in den Schauspielen Goethes“. Gleichzeitig studierte er Gesang. Er war Dramaturg, Pressesprecher, Künstlerischer Betriebsdirektor und Operndirektor an verschiedenen Theatern von der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, über das Stadttheater Bern, die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach bis hin zur Sächsischen Staatsoper Dresden, Semperoper. In Bonn war er Künstlerischer Geschäftsführer des Deutschen Musikrates. Er ist als Musikmanager international tätig.

Zum Inhalt des Seminars

Während die Oper des 19. Jahrhunderts den klaren Bezug zur zeitgeschichtlichen Gegenwart vermeidet und aktuelle Bezüge nur assoziativ als möglich in den klanglichen Raum stellt, evoziert die Oper des 20. Jahrhunderts eine Positionsbestimmung zur Verantwortung des Menschen in seiner Zeit auf radikale Weise. Das teils absurde, ja geradezu perverse, in jedem Fall aber moralisch verwerfliche Verhalten von Menschen in gesellschaftlich relevanten Machtpositionen, sei es einer Salome oder ihres Vaters Herodes, sei es einer Künstlerin wie Tosca oder des Polizeikommissars Scarpia oder schließlich der armselige Soldat Wozzeck in einem für ihn undurchdringlichen Geflecht von militärischen Machtausübungen eines Hauptmanns, Doktors oder Tambourmajors. Die Leiden der Menschen werden in ihren sozialen realistischen Kontexten gezeichnet, gleichgültig, ob es Figuren der Antike oder Menschen aus der Gegenwart sind. Das Unfassbare wird im Fassbaren formuliert. Die Gesellschaft rückt an die Kunst heran und fordert den Zuschauer zum Bewusstsein über seine eigene Verantwortung heraus. So lassen sich Janaceks „Die Sache Makropolus“ und Richard Straussens „Elektra“ verstehen und in ihrer unterschiedlichen Gestaltung in eine gemeinsame Epoche einordnen. Dies zu differenzieren, gilt es.
  1. Die Oper im 20. Jahrhundert. Kann Kunst Gegenwartsbewältigung sein?
  2. Janaceks Sinn für Skurrilität
  3. Strauss mit dem fein ziselierenden Dichter Hugo von Hofmannsthal in einem brutalen antiken Schauspiel
  4. Haben die Opern „Elektra“ und „Die Sache Makropulos“ noch etwas mit Singen zu tun? Ist Schreien noch Oper?
  5. Komprimierte Klänge auf einer radikal bluttriefenden Opernbühne?
  6. Die Opern „Elektra“ und „Die Sache Makropulos“ als fulminante Sackgasse oder als Aufforderung für ein neues Verständnis von Musiktheater?

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Letzte Aktualisierung: 21.11.2018 13:01 Uhr     © 2018 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn