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Opern-Seminar: Lohengrin

Oper oder schon Gesamtkunstwerk

Veranstaltung 96304

Dienstag, 04.09.2018 bis Dienstag, 09.10.2018

Der Referent

Dr. Benedikt Holtbernd studierte Musikwissenschaft und Germa­nistik an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte über „Die dramaturgischen Funktionen der Musik in den Schauspielen Goethes“. Gleichzeitig studierte er Gesang. Er war Dramaturg, Pressesprecher, Künstlerischer Betriebsdirektor und Operndirektor an verschiedenen Theatern von der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, über das Stadttheater Bern, die Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach bis hin zur Sächsischen Staatsoper Dresden, Semperoper. In Bonn war er Künstlerischer Geschäftsführer des Deutschen Musikrates. Er ist als Musikmanager international tätig.

Zum Inhalt des Seminars

Der „Lohengrin“ beschreibt im Schaffen Richard Wagners eine Wende. Einerseits bleibt er noch der Nummernoper verpflichtet. Andererseits komponiert Wagner bereits in großen szenischen Zusammenhängen. Was er bereits mit dem „Holländer“ und „Tannhäuser“ entwickelt hat, führt Wagner im „Lohengrin“ an die Grenze des Möglichen. Im späteren „Ring“ und auch in den „Meistersingern“ zeigt sich ein anderes – man möchte sagen geweitetes – musikdramaturgisches Verständnis. Dieses neue Verständnis von Oper hat auch insgesamt die Opernentwicklung und das Opernverständnis beim Publikum verändert. Das Publikum war vor eine ganz neue Herausforderung gestellt. Die Aufmerksamkeit richtete sich auf die Oper als ein Gesamtkunstwerk von Gesang, Darstellung, Bühnendekoration und Licht. Wagner hat eine intensivere Konzentration auf das Werk abverlangt. Dieser Entwicklung unter verschiedenen Perspektiven nachzugehen, ist ein spannender Weg, den wir in sechs Etappen in diesem Seminar gehen wollen:

  1. Ludwig van Beethovens ‚Singspiel‘ oder Große Romantische Oper
  2. Rückwendung zum Mittelalter oder Blick in das Industriezeitalter - Was Eichendorff und Wagner miteinander verbindet
  3. Duett oder Dialogszene – ein Vergleich zwischen Webers „Euryanthe“ und Wagners „Lohengrin“
  4. Italienischer Belcanto oder deutsche Deklamation
  5. Oper als Amüsement oder Herausforderung an das Publikum
  6. Oper als Gesamtkunstwerk – ein Vorstoß in die Moderne.

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Letzte Aktualisierung: 19.09.2018 13:01 Uhr     © 2018 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn