Patrick D. Brockmann und Paul Pape: "Uncertain Places and Fibre all the Way"

Paul Pape, Leiser Zug – Datenhalle, Lichtwind, 2019
Foto: Paul Pape
Paul Pape, Leiser Zug – Datenhalle, Lichtwind, 2019
Foto: Paul Pape
Patrick D. Brockmann, Uncertain Places, 2018-2.
Foto: Patrick D. Brockmann
Patrick D. Brockmann, Uncertain Places, 2018-2.
Foto: Patrick D. Brockmann
Paul Pape (links) und Patrick D. Brockmann (rechts)
Foto: privat
Paul Pape (links) und Patrick D. Brockmann (rechts)
Foto: privat

Ausstellung im Haus der Theatergemeinde BONN

Ab dem 7.10. präsentieren Patrick D. Brockmann und Paul Pape im Haus der Theatergemeinde BONN ihre Ausstellung "Uncertain Places and Fibre all the Way"
Die beiden jungen Künstler studieren an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main.

Patrick D. Brockmann, geboren in Frankfurt am Main als Sohn eines Schlesiers und einer Nicaraguerin, verbrachte sein zehntes bis fünfzehntes Lebensjahr in Mexiko und absolvierte sein Abitur im Jahr 2011 in Deutschland, bevor er sein Studium mit den Schwerpunkten Fotografie und Bildhauerei im Jahr 2012 begann. Seit dem Jahr 2013 stellt er seine Arbeiten in Gruppen- und Einzelausstellungen aus.
Im Haus der Theatergemeinde BONN präsentiert Brockmann Arbeiten aus seiner Serie Uncertain Places. Hierbei handelt es sich um Fotografien mittels 3D-Computerprogrammen erstellter Gebäude-Entwürfe, wie sie oftmals an Baustellen zu finden sind. Die hinter dem Baugrundstück befindlichen Gebäude lässt Brockmann in seinen künstlerischen Bildbearbeitungen durch die visualisierten Neubauten hindurchscheinen. Bei dieser Serie beschäftigt er sich mit dem Themenkomplex Realität, Wahrnehmung und Information. Zu Brockmanns Portfolio gehören weitere Serien, in denen er u. a. Prozessakten zu einem Betrugsfall oder Fragen zum Thema Identität und Möglichkeiten ihrer Darstellung künstlerisch verarbeitet.

Paul Papes Medium ist die künstlerische Fotografie. Im Jahr 2019 gewann er den 2. Preis des unter Studierenden der HfG Offenbach ausgeschriebenen Fotopreises ISO 5000 Award der Hans and Annemarie Weidmann Foundation.
Für seine neueste Werkserie entwickelte er eine spezielle Lochkamera, die mit einem an einem Segel angebrachten optischen Glasfaserkabel, das auf Luftzug reagiert, ausgestattet ist. Mit dieser Kamera können nicht nur analoge Fotos, sondern auch „Lichtzeichnungen“ erstellt werden. So fertigte Pape z. B. im SAP data center in Walldorf Aufnahmen an, die Linien aufweisen, welche den von einer Klimaanlage erzeugten Luftstrom optisch wiedergeben und in eine Fotografie integriert werden. „Eine unsichtbare Bewegung festzuhalten“ sei dabei das Ziel, so Pape. Diese Arbeiten präsentierte er im Sommer 2019 im Rahmen einer Gruppenausstellung von 15 Studierenden im Internationalen Trainingszentrum von SAP in Walldorf. Stets geht es Pape bei seiner Technik integrierenden Kunst darum, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen – auch wenn es von der ersten Idee bis zum zufriedenstellenden Ergebnis lange dauern kann.

Die Ausstellung kann bis zum 12.12.19 zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle besichtigt werden:?Mo-Fr 9-13, Mo/Do 16-18 Uhr.

Montag, 07.10.2019

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