Nortrud Becher-König: Absurdes Theater – Die Welt ironisch erzählt

Warten auf Pfingsten, 2018, Acryl auf Leinwand, 30 x 40 cm.
Foto: Nortrud Becher-König
Warten auf Pfingsten, 2018, Acryl auf Leinwand, 30 x 40 cm.
Foto: Nortrud Becher-König

Die Ausstellung kann vom 25.06.-2.10.2019 zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle besichtigt werden: Mo-Fr 9-13, Mo/Do 16-18 Uhr.

Die Künstlerin stammt aus Kaiserslautern und ist ausgebildete Kunst- und Medienpädagogin. Ihre Kunstausbildung setzte sie u. a. bei der Kunstschule „arte-fact“ in Bonn und an der Alanus-Hochschule fort. Seit dem Jahr 1989 präsentierte Becher-König ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Bonn und Umgebung, und darüber hinaus: u. a. in Brouwershaven (Niederlande), Hildesheim, Lüneburg, Oppeln (Polen), Bayreuth und Würzburg. Sie ist Mitglied der Künstlergruppe Semikolon, des Frauenmuseums Bonn und des Künstlerforums Bonn.

Mit der Werklinie Esprit und Ironie, die sie im Haus der Theatergemeinde präsentiert, zeigt Nortrud Becher-König ihre neuesten Arbeiten, in denen figurative und abstrakte Malerei zu einer kreativen Symbiose verschmelzen. Surreale Elemente und Anklänge an die Popart sind erkennbar.
Die auf den ersten Blick vielleicht „wild“ erscheinenden Werke offenbaren beim genauen Betrachten inspirierende und oft ironisierende „ver-rückte“ Kompositionen.
In fast allen Werken dieser Reihe sind Eier als Objekte zu entdecken – mal versteckt, mal ganz zentral.
Unendliche Geschichten können diese Bilder erzählen – mit Esprit und Ironie.
Trotz ihrer Vielseitigkeit haben die Gemälde eines gemeinsam: Sie sind geprägt von ­Becher-Königs energiegeladenem Farbgefühl. Wie die Künstlerin beschreibt, sei ihre Kunst „eine ständige kreative Auseinandersetzung zwischen Ratio und Emotio – an deren Ende fast immer die Emotio – der „Bauch“ – obsiegt.“
Ihre Malerei zeigt farblich mal harmonische, mal spannungsgeladene Bildwelten. Motivation und Grundidee ihrer Malerei findet Nortrud Becher-König im alltäglichen Wahrnehmen und Erleben. In den Werken manifes­tiert sich ausgehend von der Grundidee ein „freies Fluten“ von Farben, Formen, Motiven, Bildideen und Techniken.


Dienstag, 21.05.2019

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Letzte Aktualisierung: 25.06.2019 20:01 Uhr     © 2019 Theatergemeinde BONN | Bonner Talweg 10 | 53113 Bonn